Museum für Ur- und Frühgeschichte Thüringens / Brigitte Stefan [CC BY-NC-SA]
Provenance/Rights: Museum für Ur- und Frühgeschichte Thüringens / Brigitte Stefan [CC BY-NC-SA]

Lockenringe aus Elektron

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Museum für Ur- und Frühgeschichte Thüringens
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Image for object WAD 05/134-2; 05/134-20 from Museum für Ur- und Frühgeschichte Thüringens

Die beiden Lockenringe stammen aus einem Männergrab einer sozial höher gestellten Persönlichkeit der sogenannten Glockenbecherkultur. Beide Lockenringe sind fast identisch. Einziger Unterschied ist ihre Axialsymmetrie. Die Lockenringe bestehen je aus einem in eineinhalb Windungen gelegten Banddraht. Eine Windung ist als Draht ausgearbeitet, die halbe Windung zu einem Schild ausgehämmert. Auf dem Schild befinden sich zwei von innen getriebene Punzreihen. Das Material der Ringe ist Elektron, eine Legierung aus Gold und Silber mit geringem Kupferanteil. Diese beiden Lockenringe gelten als ältester Goldschmuck Mitteldeutschlands. Sowohl das Material, wie auch der Typ dieser Stücke sind im mitteldeutschen Neolithikum einmalig. Wenige vergleichbare Stücke wurden bisher in Mähren, sowie in der Schweiz gefunden. Aus Niederösterreich stammt ein Einzelstück. Zur Ausstattung des Mannes dem 24./23. Jh. v. Chr. gehörten außerdem zwei Gefäße, eine Armschutzplatte, fünf Pfeilspitzen aus Feuerstein sowie zwei weitere Artefakte aus Feuerstein

Object Name
Lockenringe aus Elektron
Source
Museum für Ur- und Frühgeschichte Thüringens
By-line
Brigitte Stefan
Copyright Notice
CC BY-NC-SA

Metadata

File Size
45.22kB
Image Size
513x643
Resolution Unit
None
X Resolution
1
Y Resolution
1
Encoding Process
Baseline DCT, Huffman coding
Bits Per Sample
8
Color Components
3
Y Cb Cr Sub Sampling
YCbCr4:2:0 (2 2)