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Museum für Glaskunst Lauscha Albrecht Greiner-Mai

Sammlung: Albrecht Greiner-Mai ( Museum für Glaskunst Lauscha )

Über die Sammlung

Die Ausstellung würdigt das Gesamtwerk in vier großen Werkgruppen, die die Entwicklung Greiner-Mais vom Kunsthandwerker zum Künstler nachzeichnen.

Die geplante Exposition ermöglicht den Nachvollzug sowohl der künstlerischen Entwicklung Greiner-Mais als auch seine Suche nach Antworten auf die Frage nach neuen Formen und Dekors.

Exemplarisch werden in den Gruppen:

- Freie figürliche Plastik

- Montagetechnik

- Kombinationstechnik

- Experimente

die Vielseitigkeit und Wandlungsfähigkeit des Künstlers Albrecht Greiner-Mai vorgestellt.

Albrecht Greiner-Mai, 1932 in Lauscha geboren, erlernte den Umgang mit Glas in der Fachgrundschule und in der Werkstatt seines Vaters. Die Suche nach den Geheimnissen des Glases, die Erlangung einer ersten Perfektion in der Beherrschung des Werkstoffes wurde durch seinen Lehrer Paul Knabner wesentlich gelenkt und beeinflußt.

Meisterprüfung, staatliche Anerkennung als Kunsthandwerker, Studium an der Fachschule für angewandte Kunst Schneeberg mit dem Abschluß als Glasgestalter sowie die Aufnahme in den Verband Bildender Künstler der DDR waren Weg und Ziel zugleich.

Auf dem Weg zum Glaskünstler wurde Albrecht Greiner-Mai von ihn prägenden Persönlichkeiten begleitet. Alfred Böhm, Bildhauer und Bauhausschüler, und Ernst Precht, Maler und Glaskünstler, waren über die "Interessengemeinschaft Glaskunst", insbesondere bei der Weiterentwicklung von Tier-Glasplastiken und deren gestalterischer Abstraktion ebenso von Bedeutung, wie sein Mentor Professor Horst Michel. Dessen Vermittlung des Prinzips der Einheit von Form und Dekor bei Gefäßen verlor nie an Wichtigkeit im Schaffen Greiner-Mais.

Ein repräsentativer Querschnitt der von Greiner-Mai gefertigten Objekte zeigt in der Ausstellung die Vielfalt seiner angewandten Techniken und der daraus entwickelten ihm eigenen Ausdrucksformen. In Faden- und Netzglas- sowie Mosaiktechnik sind von Greiner-Mai gefertigten Gefäße unverwechselbar trotz ihrer Differenziertheit in Form und Dekor.

Zur Ausstellungseröffnung stellt das Museum für Glaskunst eine Publikation vor.

Die Monografie zum Werk von Albrecht Greiner-Mai orientiert sich im inhaltlichen Aufbau an der Ausstellung. Die Publikation soll jedoch über die zeitliche Begrenzung der Ausstellung hinaus den Zugang zum Werk Albrecht Greiner-Mais unter kulturwissenschaftlichen wie kunsthistorischen Gesichtspunkten gewährleisten.

Objekte