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Naturhistorisches Museum Schloss Bertholdsburg Schleusingen Sammlung: Bibliotheken [NHMS S 77]

Cyriac Spangenbergs "Adelsspiegel", gedruckt 1591

Cyriac Spangenbergs "Adelsspiegel", gedruckt 1591 (Naturhistorisches Museum Schloss Bertholdsburg Schleusingen CC BY-NC-SA)
Provenance/Rights: Naturhistorisches Museum Schloss Bertholdsburg Schleusingen (CC BY-NC-SA)

Description

Titel: "Adels-Spiegel. Historischer ausfürlicher Bericht: Was Adel sey und heisse / Woher er kome / Wie mancherley er sey / Und Was denselben ziere und erhalte…", "Ander (2.) Teil des Adelspiegels. Was Adel mache / befördere / ziere / vermehre und erhalte…"
Cyriac Spangenberg (1528-1604), Theologe und historischer Schriftsteller des 16. Jahrhunderts, war ein enthusiastischer Verehrer Luthers. Nach seinem Studium an der Universität Wittenberg war er über 25 Jahre als Prediger in der Lutherstadt Eisleben tätig. Spangenberg veröffentlichte Lutherpredigten und moralisierende Streitschriften. An genealogischer " Forschung" zeigte er frühzeitig Interesse. So sind von ihm die "Mansfeldische Chronik" 1572, die "Sächsische Chronik" 1583 und die "Hennebergische Chronik" 1599 überliefert. Sein größtes genealogisches Werk ist der "Adelsspiegel", der 1591 von Michael Schmuck in Schmalkalden gedruckt wurde. Der Drucker Michael Schmuck (1535-1606) gehört zu den bedeutendsten Vertretern dieser Handwerkskunst im 16. Jahrhundert. Er erhielt durch Graf Georg Ernst das fürstliche Privileg als Buchdrucker der Grafschaft Henneberg und war seit 1564 Erstdrucker in der Stadt Schmalkalden. Im "Adelsspiegel" schrieb Michael Schmuck zu Beginn eine Art "Grußwort" an seine Kollegen "an alle Gottliebende Buchdrucker/ Buchhändler und Verleger". Der großformatige Buchband besteht aus zwei Teilen, die insgesamt mehr als 900 Seiten umfassen. Am Ende des zweiten Teiles erleichtert ein "Register der Edlen Geschlechter…" den Gebrauch des Buches.

Einband: Vorder- und Hinterdeckel dieses Folio-Bandes sind aus Holz, das mit Pergament überzogen reich verziert wurde. Auf dem Bucheinband ist außerdem der Besitznachweis durch die Buchstaben M.W.S.S. (1601) ersichtlich. Das starke Buch wird von zwei Schließen zusammengehalten.

Provenienz: Dieses Buch gehört zum Nachlass des Magisters Wolfgang Seber (1573-1634), der seine wertvolle Privatbibliothek dem Schleusinger Gymnasium vermachte. Auf dem vorderen Deckblatt befindet sich außerdem ein handschriftlicher Eintrag "Ad. II. Sebersche Gymnasialbibliothek zu Schleusingen". [Rosika Hoffmann]

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[Last update: 2015/04/19]

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